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aktualisiert am 30.03.2020
 
Kinder- und Jugendpraxis

Allgemeinpraxis
Liebe Patienten, liebe Kinder und Jugendliche, liebe Eltern,

Aktuell können wir KEINE Patienten oder ihre Begleiter - auch nicht begleitende Geschwister! - mit Symptomen eines Atemwegsinfektes oder Magendarminfektes (Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber oder Bauchweh, Erbrechen oder Durchfall) OHNE vorherige ärztliche Rücksprache in unserer Praxis sehen. Bitte kommen Sie NICHT IN DIE PRAXIS! Bitte vereinbaren Sie online einen Termin in unserer ärztlichen Telefon- oder Videosprechstunde, melden Sie sich unter 089 9394873 oder per Mail an termine-kinderpraxis@die-familienpraxis.de bzw. termine-gold@die-familienpraxis.de mit Ihrem Anliegen, wir nehmen zeitnah Kontakt zu Ihnen auf und beraten Sie persönlich.

Zu unser aller Schutz vor Ausbreitung der Corona-Virusinfektion
haben wir unsere Sprechstunde neu organisiert:

Termine für infektfreie Patienten (falls notwendig mit ihren Angehörigen)
OHNE Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber oder Bauchweh, Erbrechen, Durchfall:
Ausschließlich am Vormittag und am frühen Nachmittag. Falls Sie zu Ihrem Vorsorge-Termin an einem Infekt erkrankt sind, verschieben Sie bitte den Termin.


Infektsprechstunde für Patienten mit Fieber, Husten, Schnupfen, Halsweh oder Bauchweh, Erbrechen, Durchfall:
(bei denen wir Virus-Schutzkleidung tragen müssen)
NUR nach vorheriger telefonischer ärztlicher Beratung in unserer Telefon- / Videosprechstunde
am Ende unserer werktäglichen Sprechstunde:
In der Allgemeinpraxis Dr. Gold:
    am Montag ab 16.30 Uhr, Mittwoch ab 11 Uhr, Donnerstag ab 16:30 Uhr, Freitag ab 11 Uhr.

In der Praxis für Kinder und Jugendmedizin:
    am Montag ab 16:30 Uhr, Dienstag ab 16:30 Uhr, Mittwoch ab 11 Uhr, Mittwoch nachmittags bis auf Weiteres geschlossen,
    Donnerstag ab 16:30 Uhr und Freitag ab 11 Uhr.

Sie können Termine für die Telefon-/ Videoberatung auch online über Doctolib buchen.

Bitte holen Sie Montag bis Donnerstag ab 16:30 und Mittwoch und Freitag ab 11 Uhr - 13 Uhr keine Rezepte oder Krankschreibungen/Überweisungen etc. ab!

Bitte beachten Sie, dass auch Eltern und Geschwister nur in die Praxis kommen dürfen, wenn sie keinen Infekt haben mit Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber oder Bauchweh, Erbrechen, Durchfall.

So möchten wir uns alle vor Ansteckung schützen.

Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!
Ihr Praxisteam der Familienpraxis

At the moment we CANNOT see any patients or family members - including siblings and friends - with respiratory tract or abdominal infections (cough, running nose, sore throat, fever or belly pain, vomiting or diarrhoea) without a previous phone contact. Please contact us via phone or e-mail. We will see patients with infections only in special time slots at the end of the office hours in order to avoid spread of coronavirus infection. Thank you for your understanding!

A ce point nous ne pouvons pas voir des patients ou membres de famille avec des symptomes d´infection respiratoire (la toux, le rhume, la rhinite, de là fièvre, ou qui ont mal à la gorge) ou abdominal (le maux de ventre, la nausée, ou la diarrhée) sans consultation par téléphone d´abord. S´il vous plaît, ne VENEZ PAS chez nous, mais prenez un rendez-vous téléphonique ou video. Merci! On va voir les patients avec des infections exclusivement à la fin des heures de reception pour éviter la propagation du Coronavirus.

Coronavirusinfektion?
Wenn Sie vermuten, dass bei Ihnen eine Coronavirusinfektion vorliegen könnte, lassen Sie sich bitte in unserer Telefon- oder Videosprechstunde beraten. Wir bitten Sie dringend, in diesem Fall, die Praxis nicht zu betreten.

Der Hausbesuchsdienst Tel. 089 116117
24 Stunden täglich 7 Tage die Woche

des Kassenärztlichen Notdienstes, führt bei Bedarf die Testung auf Coronavirus
durch oder vermittelt die Testung in einem der "Drive-in" Testorte.

Wir wollen vermeiden, dass die Praxis geschlossen wird, weil wir die Patientenversorgung aufrecht erhalten möchten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Ihr Praxisteam

Telefonberatung ist auch möglich bei
Kassenärztlicher Notdienst:089 116117
Gesundheitsamt München:089 233 96 300
Coronavirus-Info-Tel. des LGL:09131 6808 5101
Bürgertelefon Bundesgesundheitsministerium:030 346 465 10
Unabhängige Patientenberatung Deutschland:0800 0117722
 
  GRIPPE ODER CORONAVIRUS?

Wichtig: Bei zunehmender Ausbreitung des neuen Coronavirus [SARS-CoV-2] muss man bei Atemwegsbeschwerden (Halsweh, Husten, Schnupfen) und/oder Fieber immer daran denken, dass eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vorliegen kann. Dennoch sind auch die Grippe und andere Erkältungskrankheiten derzeit immer noch möglicher Grund für solche Beschwerden.

Was ist das Coronavirus?
Das erstmals im Dezember 2019 in China aufgetretene Virus SARS-CoV-2 (Erkrankungsname: CoViD-19) hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Es führt auch in Deutschland zu unterschiedlich schweren Atemwegserkrankungen. Meistens verläuft die Infektion recht mild.

2-14 Tage (im Mittel 5-6 Tage) nach einer Ansteckung können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B. Fieber; Husten; Atemnot.

Bin ich am Coronavirus erkrankt?
Jede Erkrankung mit Atemwegssymptomen oder Allgemeinbeschwerden (Fieber) kann momentan eine Infektion mit SARS-CoV2 sein, insbesondere wenn Sie Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten. Bleiben Sie zunächst zuhause.

Häufig ist es nicht sinnvoll oder nicht möglich, eine CoViD-19-Testung zu machen. Die regionalen Unterschiede sind groß. Bitte besprechen Sie das mit Ihrem Hausarzt.

Nutzen Sie bitte folgende Kontaktmöglichkeiten:
  • Hausarzt (Achtung: nicht direkt in Ihre Praxis gehen, sondern erst Kontakt aufnehmen per Telefon/Fax/E-Mail, um das weitere Vorgehen abzustimmen.)
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Tel. 116 117
  • lokales Testzentrum, falls verfügbar
  • Gesundheitsamt (Suche nach PLZ).
Wichtig: Eine Infektion verläuft in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle mit geringen Beschwerden, besonders oft bei jungen und gesunden Menschen.

In einem kleinen Teil der Fälle kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.
Menschen, mit folgenden Krankheitsbildern, gehören zu den Gruppen, die öfter betroffen werden:
  • Herz- und Kreislauferkrankungen, auch Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Chronische Lungenkrankheiten/Rauchen
  • Immunsuppression
Alter ist alleine (also ohne Vorerkrankungen) nur ein geringer Risikofaktor ab ca. 60 Jahren.

Sollten Sie schwerere Symptome entwickeln (hohes Fieber, deutliche Atemnot) setzen Sie sich bitte mit ihrem Arzt in Verbindung, in bedrohlichen Notfällen mit dem Rettungsdienst (Tel. 112).

Wie kann ich mich schützen?
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV2-Virus:
  • Vermeiden Sie nicht zwingende, persönliche Kontakte mit anderen Menschen, siehe Robert-Koch-Institut: Kontaktreduzierung
  • Halten Sie Abstand - nicht nur von erkennbar erkrankten Personen, sondern auch z.B. beim Anstehen im Supermarkt (Schutz von besonders gefährdeten älteren bzw. kranken Menschen)
  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel in kleinen Fläschchen (falls in Drogeriemärkten noch erhältlich)
  • "Korrektes" Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase (danach entsorgen) oder Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels - nicht in die Hände!
  • Wenn Sie krank sind, bleiben Sie zu Hause! Wenn Sie es für notwendig halten, rufen Sie rufen den Hausarzt/die Hausärztin an.
Aktuelle Maßnahmen, Stand 23.3.2020
  • Die CoViD-19-Pandemie stellt gegenwärtig eine große Herausforderung für die ganze Gesellschaft dar. Um diese bewältigen zu können, braucht es die Solidarität aller, insbesondere diejenige von Gesunden mit Kranken und Jungen mit Alten, nicht nur in der eigenen Familie.
  • Helfen Sie mit und achten Sie im Interesse des Gemeinwohls auf Einhaltung der seit dem 22.3.2020 bundesweit verfügten Ausgangsbeschränkungen. Diese bewirken eine Reduzierung der zwischenmenschlichen Kontakte und führen dadurch zu einer Verlangsamung der aktuell rasch zunehmenden Verbreitung des SARSCoV-2-Virus.
So tragen Sie selbst zum Schutz der Risikogruppen bei und helfen mit, einen raschen Anstieg schwerer Krankheitsfälle zu verhindern, der zu einer Überlastung des Gesundheitssystems und vermeidbaren Todesfällen führen könnte.

Stand: 27. März 2020
Ursprungsversion: Jana Kötter www.hausarzt.digital, Überarbeitung: Michael M. Kochen; Dr. Susanne Gandenberger-Bachem
 

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